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24. März 2017: Historischer Grenzstein beschädigt

Die Mitstreiter der Bürgerinitiativen melden regelmäßige Verstöße gegen die Genehmigungsauflagen an das Regierungspräsidium Darmstadt. Ölaustritte von eingesetzten Baumaschinen im Wald sind bereits zur Gewohnheit geworden, jetzt wurde gar ein historischer Grenzstein beschädigt. Das alles interessiert Entega, als künftige Betreiberin des "Windparks" Stillfüssel, einen feuchten Kehricht. Das gleiche gilt für das Regierungspräsidium Darmstadt. Diese ist allerdings zuständige Aufsichtsbehörde und müsste entsprechend agieren - tut sie aber nicht. Tatsächlich mag es marginal erscheinen, was da an "Kleinigkeiten" gemeldet wird. Die große Umweltzerstörung steht erst noch an - schließlich werden gleich mehrere Industrieanlagen mitten im Wald entstehen. Wen juckt es da schon wirklich, wenn da mal was schief läuft und gegen eine Ordnungswidrigkeit in Höhe von 20 bis 50 EUR geregelt werden kann. Die Verhältnismäßigkeit ist schon lange nicht mehr gegeben. Bürger, die ihr Holz selbst machen, werden vom Förster mit dem Hinweis auf die beginnenden Brut- und Setzzeit ab dem ersten März aus dem Wald verwiesen. 500 Meter Luftlinie entfernt werden munter sieben Hektar Bäume gefällt und Wurzelstöcke in Wasserschutzzonen entfernt. Wer verweist Entega aus dem Wald? 

OZ vom 24. März 2017

 

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