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9. November 2016: Schwarzstorch-Horst bestätigt

Die staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland mit Sitz in Frankfurt bestätigte dem Regierungspräsidium Darmstadt in einer fachlichen Beurteilung, dass es sich beim Neststandort im Eiterbachtal um einen Schwarzstorch-Horst handelt. Das Nest wird als Fortpflanzungsstätte eines Schwarzstorchpaares im Sinne des §44 (1) Nr. 3 Bundesnaturschutzgesetz beurteilt.

Das sehr abgelegene und störungsarme Eiterbachtal stelle ein hervorragendes Habitat für den Schwarzstorch dar. Das gefundene Nest biete ideale An- und Abflugmöglichkeiten. Zwar sei das Nest ursprünglich von einem Greifvogel (höchstwahrscheinlich Habicht) angelegt und genutzt worden, allerdings habe in diesem Jahr ein Wechsel des Brutplatzes stattgefunden. Dafür spreche die oberste Nest- bzw. Schichtauflage, die aus langen und starken Ästen bestehe und damit untypisch für einen Habicht sei. Eierschalenreste und der Fund einer Mauserfeder sprächen dafür, dass das Nest von einem Schwarzstorch kurzfristig überbaut wurde. Ein Brutversuch habe stattgefunden, sei jedoch durch ein ungeklärtes Störereignis abgebrochen worden. 

Entega hat über ihren Gutachter Dr. Jürgen Winkler bereits vor der Beurteilung durch die Vogelschutzwarte eine Stellungnahme zum Schwarzstorch-Horst beim Regierungspräsidium abgegeben. Die Inhalte sind allerdings nicht bekannt. Entega verweigert die Herausgabe ihres Gutachtens mit Verweis auf die Urheberrechte. Den Bürgerinitiativen ist es somit unmöglich, angemessen und zeitnah reagieren zu können. Im laufenden Verfahren ist dies bisher ein einmaliger Vorgang und stellt somit eine neue Dimension im Umgang miteinander dar. Aufgrund dieses Verhaltens darf getrost davon ausgegangen werden, dass Entega eine anderslautende Einschätzung über den Schwarzstorch-Horst abgegeben hat. Allerdings wäre selbst bei Aufbringung aller Phantasiereserven ein freiwilliger Rückzug seitens Entega nur schwerlich vorstellbar. Es geht um Millionen von Euros - wer interessiert sich da bei Entega schon für die Belange eines Waldstorches, einer intakten Natur oder der dort lebenden Menschen? Allen Anschein nach niemand. 

Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang auch die fortlaufenden Gerüchte, die sich rund um den Schwarzstorch-Horst gebildet haben und aus unbekannter Quelle lanciert werden. Mit der Beurteilung des Schwarzstorch-Horstes durch die staatliche Vogelschutzwarte dürften sich einige davon schlagartig aufgelöst haben. 

Siehe Artikel OZ vom 12.11.2016

   

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Wussten Sie, dass Windräder Grundstücke entwerten? 

JA, das wussten Sie bereits oder haben es zumindest vermutet. Sie hoffen sicherlich, dass Ihnen das als betroffener Bürger von Wald-Michelbach oder anderswo mit der eigenen Immobilie nicht passiert. Weit gefehlt. Schon heute weisen Immobilienmakler auf die Risiken hin und raten dringend an, auf mögliche Störfaktoren in der Umgebung zu achten. Dazu zählen auch, wen wundert es, Windräder. 

Kann ein Betrag zur Klimarettung etwa ein Störfaktor in unserer Gesellschaft sein? Wir Deutschen sind doch alle so positiv für die Klimarettung eingestellt. Jeder will sie. Dennoch ist es nun ein Makel, wenn eine Immobilie direkt an einem Wind-"park" liegt? Fakt ist, dass der Staat mit seiner fehlgeleiteten Energiepolitik viele seiner Bürger zwangsweise enteignet. Entschädigung gleich Fehlanzeige, da "Öffentliches Interesse" immer als Argument überwiegt. Deutschland ist eine Lachnummer. Leider. 

WEA werten Grundstck ab

 

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Prof. Dr. Michael. Elicker, Staatsrechtler | Beitrag zur entschädigungslosen Enteignung des Häuslebauers