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23. Mai 2016: Demonstrationen in Darmstadt

Die Bürgerinitiativen (BI) Gegenwind Siedelsbrunn und Gegenwind Ulfenbachtal haben mehr als 1.000 schriftliche Einwendungen besorgter Bürgerinnen und Bürger gegen den geplanten Bau und Betrieb von sechs Windenergieanlagen (WEA) auf dem Höhenrücken „Stillfüssel“ in der Gemarkung Wald-Michelbach eingereicht. Zusätzlich wurden rund 1.650 Unterschriften in der Bevölkerung gegen das Vorhaben der Betreiberfirma, Entega Regenerativ GmbH, gesammelt. Im Rahmen von Protestdemonstrationen am 23. Mai 2016 wurden die Unterschriften beim Regierungspräsidium Darmstadt und bei der Entega AG übergeben. Hintergrund für diese Demonstrationen ist das laufende Genehmigungsverfahren für die Errichtung der sechs WEA mit einer Narbenhöhe von jeweils 212 Metern. Die BI´s wollten damit den Entscheidungsträgern noch rechtzeitig vor dem Erörterungstermin am 24./25. Mai 2016 auf die Bedenken und den zunehmenden Widerstand in der Bevölkerung gegen den Bau der WEA aufmerksam machen.

Das Regierungspräsidium Darmstadt soll für eine umfassende, neutrale und alle Punkte berücksichtigende Prüfung des Bauantrags sensibilisiert werden. Dabei sollen insbesondere die Belange und Gegebenheiten vor Ort einbezogen und keine Entscheidung vom Schreibtisch aus getroffen werden. In diesem Zusammenhang wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung eingefordert, die besonders natur- und landschaftschutzrechtliche Aspekte (Artenschutz, FFH-Gebiete, Global Geopark) umfassend würdigt und einbezieht. Nur auf dieser Grundlage kann das Genehmigungsverfahren weiter fortgesetzt werden. Die Unterschriften mit Begleitschreiben wurden an Frau Brigitte Lindscheid (GRÜNE), Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Darmstadt, übergeben.

 

Entega wurde darauf hingewiesen, dass nach Auffassung der BI´s die vorgelegten Unterlagen für G HrBssdie Errichtung der WEA nicht hinreichend aussagefähig sind und wichtige Punkte vernachlässigt oder beschönigt werden. Die Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung wird auch hier ausgesprochen. Vor dem Hintergrund von über 1.000 Einwendungen von Privatpersonen und Organisationen und rund 1.650 Unterschriften gegen die Errichtung der WEA in Wald-Michelbach wird Entega dazu aufgefordert, das Vorhaben aufzugeben und den Antrag auf Genehmigung von sich aus zurückzuziehen. Windenergieprojekte sollten nur umgesetzt werden, wenn diese wirtschaftlich betrieben und von den Bürgern gewünscht werden. Zumindest Letzteres darf bei der stetig größer werdenden Ablehnung innerhalb der Bevölkerung unstrittig sein. Die Unterschriften mit Begleitschreiben wurden an Herrn Guido Böss (rechts im Bild), zuständiger Projektleiter bei der Entega AG, übergeben.

 

Bericht OZ 24.5.2016

Bericht Darmstädter Echo 24.5.2016

 

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Wussten Sie, dass Windräder Grundstücke entwerten? 

JA, das wussten Sie bereits oder haben es zumindest vermutet. Sie hoffen sicherlich, dass Ihnen das als betroffener Bürger von Wald-Michelbach oder anderswo mit der eigenen Immobilie nicht passiert. Weit gefehlt. Schon heute weisen Immobilienmakler auf die Risiken hin und raten dringend an, auf mögliche Störfaktoren in der Umgebung zu achten. Dazu zählen auch, wen wundert es, Windräder. 

Kann ein Betrag zur Klimarettung etwa ein Störfaktor in unserer Gesellschaft sein? Wir Deutschen sind doch alle so positiv für die Klimarettung eingestellt. Jeder will sie. Dennoch ist es nun ein Makel, wenn eine Immobilie direkt an einem Wind-"park" liegt? Fakt ist, dass der Staat mit seiner fehlgeleiteten Energiepolitik viele seiner Bürger zwangsweise enteignet. Entschädigung gleich Fehlanzeige, da "Öffentliches Interesse" immer als Argument überwiegt. Deutschland ist eine Lachnummer. Leider. 

WEA werten Grundstck ab

 

Hier geht es zum Ratgeber der Naspa
Prof. Dr. Michael. Elicker, Staatsrechtler | Beitrag zur entschädigungslosen Enteignung des Häuslebauers